Individualisierung durch Klingeltöne

Handys gelten heute schon lange nicht mehr nur als Kommunikationsmittel, sondern sind Statussymbol und Style Produkt zugleich. Neue Handymodelle kommen in immer neuen Designs auf den Markt und auch limitierte Design Auflagen werden zu speziellen Anlässen herausgebracht. Durch diese große Auswahl kann das Handy individuell gestaltet werden. Bei einigen Handymodellen kann das Gehäuse sogar abgenommen und gegen ein Gehäuse in anderem Design ausgetauscht werden.

Einige Handy Fans gehen sogar soweit, dem Handy eine spezielle Airbrush Lackierung zu verpassen, um das Gerät zu einem einzigartigen Unikat werden zu lassen. Aber nicht nur in der Optik von Handys gibt es viele Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung. Klingelton ist nicht gleich Klingelton. Die Signale, die beim Läuten des Mobiltelefons ertönen unterscheiden sich in zahlreichen Variationen. Viele Handymodelle haben bereits zig Klingeltöne gespeichert, aus denen gewählt werden kann und die auch immer wieder neu eingestellt werden können. Vielen Handybesitzern genügt dies aber nicht oder sie finden unter den gespeicherten Melodien nicht den richtigen Klingelton, der zu ideal zu ihnen passt. Doch auch hier kann geholfen werden. Schon vor mehreren Jahren haben Anbieter begonnen, Klingeltöne anzubieten. In Werbesendungen oder Werbeeinschaltungen in Zeitungen werden die unterschiedlichen Melodien und Songs angeboten. Man kann einen oder mehrere davon auswählen und sich gegen eine Gebühr per SMS zusenden lassen. Die Gebühr kann meist direkt über die Handyrechnung bezahlt werden. Handys mit Internetzugang bieten auch die Möglichkeit, Songs direkt aus dem Internet zu laden und auf dem Gerät zu speichern, um diesen dann als Klingelton zu verwenden.

Wenn man hohen Wert auf einen individuellen Klingelton legt, sollte man schon beim Handykauf darauf achten, welche Möglichkeiten man mit dem Handy hat. Moderne Mobiltelefone haben meist schon eine große Anzahl verschiedener Melodien gespeichert und bieten darüber hinaus die Möglichkeit, weitere aus dem Internet zu laden. Diese Modelle sind zwar meist teurer, wenn man sie einzeln kauft, können aber beispielsweise bei einem Handyvertrag mit Auszahlung gratis übernommen werden.

Wer suchet

Klar ist, dass jeder, sei er Konsument oder vielleicht doch Unternehmer, immer das für sich günstigste Angebot sucht.
Natürlich ist hier „günstig“ nicht nur von einem rein monetären Aspekt geprägt, sondern bedeutet vielmehr gute Bedingungen, Liefergebühren, Garantien, Gewährleistungen oder Verfügbarkeitszeiträume.
Dieses Bestreben ist logischerweise so alt wie der Handel selbst, denn es liegt doch in beträchtlicher Weise in der menschlichen Natur, seinen eigenen Vorteil zu sichern.

Wie man aber so ein von allen Aspekten her optimales Angebot sucht und, wichtiger, findet, hat sich im Laufe der Zeit stark verändert.
Je weiter man zurückgeht, desto selbstverständlicher war ein fixer Händler, bei dem man seine Waren bezog –genauso der Kreisler im Dorf, wie der bestimmte Vertreter für gewerbliche Betriebe. Damit war auch ein großes Maß an Kundenloyalität und relativ stetem, berechenbarem und wenig wechselhaftem Konsumverhalten garantiert.
Danach, als Telefon oder auch Radio und Fernsehen und damit Werbung sich etabliert hatten, sahen sich Konsumenten bereits mit einer wesentlich größeren Angebotsfülle konfrontiert und konnten so die lokalen Kartelle durchbrechen, um selbst günstiger zu wirtschaften.

Man durchforstete das Branchenbuch, kontaktierte verschiedene Anbieter und ließ sich beraten oder Voranschläge durchkalkulieren.
Auch dies betonte noch eine relativ enge persönliche Bindung und Kontakt mit dem Hersteller, Händler oder Erzeuger.
Doch gesellte sich alsbald eine weitere technische Errungenschaft zu den oben genannten dazu; das Internet.
Nicht nur in privaten Beziehungen gewährleistet dies ein außerordentlich großes Maß an Anonymität, auch in geschäftlichen. So haben einige Verbraucher „ihre“ Händler dank ebay und Co. noch nie zu Gesicht bekommen.
Auch das Branchenbuch oder die gelben Seiten kann man getrost als überkommen abstempeln, denn wer sucht noch manuell, wenn mit einer einfachen Eingabe in Google oder andere Suchmaschinen die Anfrage viel effizienter abgewickelt werden kann.
Dazu kommt natürlich noch die ungeheure Flexibilität der Angebote, da man ja auch gleich auf der ganzen Welt das günstigste suchen kann.
Da wird die Loyalität schnell über Bord geworfen.